Schritt 1: Erkenne deinen inneren Antreiber
Der innere Kritiker
Hör mal hin:
Dieser innere Kritiker, der ständig flĂ¼stert: "Mach's besser, sonst bist du nichts." "Das reicht nicht." "Die anderen sind besser."
Der ist nicht dein Feind.
Der will dich nicht quälen – der will dich beschĂ¼tzen.
Die Ursprungsgeschichte
Er hat als Kind gelernt:
"Wenn ich perfekt bin, werde ich geliebt." "Wenn ich alles richtig mache, bin ich sicher." "Wenn ich Fehler mache, bin ich in Gefahr."
Und jetzt arbeitet er Tag und Nacht daran, dich zu schĂ¼tzen – indem er dich antreibt.
Die Ăœbung: Danke und Rente
Sag ihm:
"Danke, dass du mich sicher halten wolltest."
Wirklich. Danke ihm. WĂ¼rdige seine Absicht.
Und dann:
"Du darfst jetzt in Rente gehen." đŸª´
Du brauchst ihn nicht mehr als Chef. Er darf Berater werden. Er darf im Hintergrund sein.
Aber er darf nicht mehr bestimmen.
Schritt 2: "Good enough" ist das neue Perfekt
Die 80%-Regel
80% reichen meistens.
Wirklich.
Der Unterschied zwischen 80% und 100%?
20% mehr Aufwand. FĂ¼r 5% besseres Ergebnis. Und niemand auĂŸer dir merkt's.
Perfektion ist langweilig
Perfektion ist glatt. Perfektion ist vorhersehbar. Perfektion ist langweilig.
Menschlichkeit verkauft sich besser.
Die kleinen Fehler. Die authentischen Momente. Das Echte.
Das ist es, was Menschen berĂ¼hrt.
Fehler sind Datenpunkte
Fehler sind keine Katastrophen.
Das sind nur Datenpunkte deines Wachstums.
Jeder Fehler sagt dir: "Okay, das funktioniert so nicht. Versuch's anders."
Es kann nichts schiefgehen – du bist immer eine Erfahrung reicher.
Schritt 3: Weibliche SelbstfĂ¼hrung statt Selbstoptimierung
Der Paradigmenwechsel
Du brauchst nicht härter werden.
Du darfst weicher werden.
Nicht "höher, schneller, weiter". Sondern "echter, ruhiger, klarer".
Nicht leisten, um zu lieben. FĂ¼hren, weil du verbunden bist.
Der Unterschied
Selbstoptimierung fragt: "Wie kann ich besser werden?"
Weibliche SelbstfĂ¼hrung fragt: "Wie kann ich echter werden?"
Das ist der Game Changer.
Selbstoptimierung ist männlich. Linear. Mehr, höher, schneller.
Weibliche SelbstfĂ¼hrung ist zyklisch. Verbunden. Tiefer, echter, klarer.