Schritt 1: Erkenne deinen Trigger
Ist es wirklich er – oder bist du einfach müde, hungrig, überreizt?
Die ehrliche Frage:
Hast du heute genug gegessen?
Hast du letzte Nacht gut geschlafen?
Hattest du heute schon eine Pause?
Wenn die Antwort auf eine dieser Fragen "Nein" ist:
Dann ist nicht er das Problem. Dann ist dein leerer Akku das Problem.
Die Akku-Regel
Wenn dein Akku bei 2% ist:
Jedes Geräusch wird zur Provokation
Jede Frage wird zur Kritik
Jedes Schweigen wird zur Ablehnung
Dein Nervensystem interpretiert alles als Bedrohung.
Schritt 2: Kommuniziere, wenn du runtergefahren bist
Nicht reden, wenn du innerlich brennst.
Das ist die wichtigste Regel.
Wenn du merkst, dass du getriggert bist:
Atme. Geh raus. Trink was.
Dann – und nur dann – sag:
"Ich bin gerade überlastet – das ist nicht deine Schuld."
Das ist kein Rückzug
Das ist kein Rückzug. Das ist keine Flucht.
Das ist Beziehung auf Erwachsenenniveau.
Du nimmst Verantwortung für deinen Zustand. Du machst ihn nicht dafür verantwortlich, dich zu beruhigen.
Schritt 3: Schaffe Pufferzonen
Wenn du von der Arbeit kommst – bleib 10 Minuten im Auto.
Keine Musik. Kein Scrollen. Nur Stille.
Mach das zu deinem Übergangsritual.
Das Ritual
Sag dir in diesen 10 Minuten:
"Ich bin jetzt nicht mehr in Alarm." "Ich bin jetzt nicht mehr im Arbeitsmodus." "Ich bin da. Ich bin hier. Ich bin präsent."
Atme tief.
Fühl deine Füße auf dem Boden.
Komm an.
Dann – und nur dann – gehst du rein.